Meine nächste Station war Dalat in den Bergen im Süden Vietnams. Da die Stadt auf ca 1400 m liegt, kann es hier entsprechend nachts sehr kalt werden, das Wetter ist wie an einem schönen Frühlingstag oder man kann auch sagen „die Stadt der vier Jahreszeiten“

  • morgens bis ca 11 Uhr angenehm sonnig mit strahlend blauem Himmel und noch etwas kühl wie im Frühling 
  • von 11-14 Uhr warm (fast wie im Sommer)
  • von 14 Uhr bis Sonnenuntergang schon etwas kühler und oft auch wolkig wie im Herbst
  • nach Sonnenuntergang wird es dann für südostasiatische Verhältnisse kalt (ca 5-10 Grad)
 

Ich fand das Klima sehr angenehm und die Stadt und ihre Einwohner sehr entspannend und nett und überall blühen Blumen in den tollsten Farben. Außerdem hatte ich ein schönes ruhiges Hostel für nur 5 Dollar pro Nacht inklusive leckerem Frühstücksbuffet und habe schnell ein Café mit sehr gutem und günstigen Cappuccino sowie guter Internetverbindung gefunden und bin entsprechend ein paar Tage dort hängengeblieben. Man hätte sich ein Motorrad ausleihen können und in die Berge fahren können (nach meiner Erfahrung mit dem Roller auf den Pisten von Phu Quoc hatte ich dazu kein gesteigertes Bedürfnis) und viele Leute sind auch beim Canyoning gewesen, aber ich hatte auch keine Lust auf kaltes Wasser und mich aus großer Höhe abzuseilen oder gar zu springen.

 

Habe mir stattdessen die Stadt angeschaut, bin mehrfach um den See gelaufen, der in der Mitte der Stadt liegt und an dem es auch einige Attraktionen speziell für Asiatische Touristen gibt (und von denen gibt es in dem Ort genügend) wie „Bild mit Pferd“, „Pferdekutsche fahren“, „Tretbootfahren“ usw.

 
 

Den folgenden Funkturm verwechseln manche mit dem Eiffelturm ;-)

 

Das ist der Marktplatz

Eine Kirche gibt es natürlich auch…

…und die Tochter des ehemaligen Premierministers durfte das folgende „Crazy House“ bauen – böse Zungen behaupten, wäre sie nicht die Tochter, hätte sie nie die Baugenehmigung dafür bekommen ;-) – lustig anzuschauen ist es aber allemal.

 

Zum Abschluss noch der Beweis dafür, dass es hier ziemlich entspannt ist: