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Die laut Lonely Planet „coolste kleine Hauptstadt der Welt“ hat auch mein Herz im Sturm erobert. Wellington ist überschaubar (zum Beispiel vom Mount Victoria aus oder nach einer Fahrt mit dem berühmten Cable Car), wimmelt nur so von kreativen jungen Menschen und hat jede Menge extrem sehenswerter Museen für Tage, an denen es mal regnet oder sie ihrem Spitznamen „Windy Welly“ alle Ehre macht. Außerdem fahren von hier aus die Fähren zur Südinsel ab, insofern kommt fast jeder Reisende automatisch vorbei und das lohnt sich, weil es wirklich eine sehr schöne Stadt ist! Das findet übrigens auch Peter Jackson (der Regisseur von Herr der Ringe, Der Hobbit usw.), der in der Nähe von Wellington geboren wurde und angeblich seit 30 Jahren im gleichen Haus wohnt.

Was ich in Wellington so alles gemacht habe? Zuerst bin ich um mir einen Überblick zu verschaffen, vorbei am Hafen…

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…auf den Mount Victoria gelaufen (dort ist das Bild oben entstanden).

Danach ging es zur Cuba Street, bekannt für viele kleine Geschäfte, Cafés und Kunst.

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Und durch die Stadt wieder zurück

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Am nächsten Morgen bin ich dann mit der Seilbahn gefahren, die zu einem kleinen Museum und dem Botanischen Garten führt, über den man wieder gemütlich in die Stadt laufen kann, bevor ein bisschen Kultur angesagt war…

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…in der City Gallery – unter anderem mit diesem Exponat: 16 Menschen singen das komplette Thriller Album vom Michael Jackson und performen dazu – zum Schreien komisch ;-)

Der letzte Tag, den ich in Wellington verbracht habe, war verregnet – genau das richtige für einen ausgiebigen Besuch im Nationalmuseum Te Papa – das mit Abstand innovativste und interessanteste Museum, das ich je gesehen habe. Riesengroß, modern und für Jung und Alt etwas dabei – beispielsweise ein kleines Haus, in dem ein Erdbeben simuliert wird oder ein interaktiver Film über besondere Neuseeländische Ereignisse oder über Shrek – das Schaf, das zum Nationalhelden wurde, weil es sich ein paar Jahre lang in den Bergen versteckt hat und dann so ausgesehen hat ;-) – der Erlös aus den Produkten aus seiner Wolle kamen verschiedenen Hilfsprojekten zugute und er wurde bis zu seinem Tod im hohen Schafalter von allen Kiwis verehrt.

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Die Ausstellungen reichen von Natur, Kunst und Geschichte über Maorikultur bis hin zu Verhütungsmitteln und einer Sonderausstellung 75 Jahre Air New Zealand. Aber eben alles sehr spannend erzählt und erklärt – und der Eintritt war wie so oft auf Spendenbasis.

Was ich mir auch nicht entgehen habe lassen war eine kostenlose Führung im Parlament von Neuseeland, diesem Komplex: Ein historisches Gebäude und dem „Bienenstock“ (beehive) – sehr interessant zu hören, wie so eine Regierung am anderen Ende der Welt funktioniert und wo sie tagt!

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Das wars dann auch schon wieder mit Wellington, denn am nächsten Morgen ging es mit der Fähre auf die Südinsel

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