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Nach einer etwa 3,5stündigen Fahrt mit der Fähre von Wellington bin ich endlich auf der Südinsel von Neuseeland angekommen, auf der die Landschaft atemberaubend sein soll (haben alle gesagt, die schon dort waren) und die darüber hinaus auch noch das größte Weinanbaugebiet Neuseelands mit vielen prämierten Weinen beherbergt. Ich war also entsprechend gespannt und die Messlatte lag hoch.

Die Überfahrt war leider etwas verregnet, aber hübsch war es trotzdem…

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…und am nächsten Morgen sah es in dem kleinen beschaulichen Ort Picton zum Glück auch schon wieder so aus:

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Ich habe natürlich gleich das schöne Wetter für einen Spaziergang an der Bucht genutzt….

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…bevor ich am Nachmittag zu einer Weintour in Marlborough aufgebrochen bin. Interessant ist, dass in der Region erst in den 1970er Jahren angefangen wurde, Wein kommerziell anzubauen, die Weine aber aufgrund der besonders günstigen Begebenheiten dort gleich reihenweise internationale Preise abgesahnt haben. Vor allem Cabernet Sauvignon wird hier hergestellt, aber auch Riesling, Pinot Noir und Gewürztraminer (sehr lustig, wenn die Kiwis das Wort versuchen auszusprechen ;-)). Bei der organisierten Tour (ich bin hier ja leider etwas unflexibel ohne eigenes Auto) waren wir in 4 Weingütern und haben jeweils so ca 5 Weine probiert – da waren wirklich ein paar sehr gute dabei, vor allem der Riesling war lecker. Und ich habe gelernt, dass ich keinen Pinot Noir mag, egal von welchem Winzer – es hat sich also gelohnt ;-). Bilder konnte ich leider nicht so viele machen, weil wir die ganze Zeit gefahren sind… Im Grunde ist es einfach ein sehr breites Tal, mit vielen Weinstöcken (derzeit ohne Blätter und Trauben), in dem meistens die Sonne scheint. Einen netten Weinbauern habe ich dort allerdings leider nicht getroffen…

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Von Picton aus bin ich weiter nach Westen Richtung Nelson gefahren, einer für neuseeländische Verhältnisse großen Stadt nicht weit weg vom Abel Tasman Nationalpark, den auch fast jeder Neuseelandreisende besucht. Man kann ihn auch in 3-4 Tagen durchwandern, aber es ist hier ja Winter, nachts entsprechend kalt und ich habe auch nicht das richtige Equipment (warmen Schlafsack, Gaskocher usw) dabei. Habe mich also für eine Tagestour mit Bootsrundfahrt entschieden und eine 4stündige Wanderung und das war auch völlig ausreichend für mich.

Hier ein paar Eindrücke davon:

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Eine Hängebrücke gab es leider auch, war aber zum Glück nicht allzu hoch und wackelig:

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