Um mir am ersten Tag einen Überblick über Yangon und das Leben dort zu machen, habe ich mich morgens zum Bahnhof begeben, mir ein Ticket gekauft und bin in die Circle-Line eingestiegen, die im gemütlichen Tempo in 3 Stunden einmal rund um die Stadt fährt (abwechselnd im bzw. gegen den Uhrzeigersinn). Gekostet hat der Spaß ganze 200 Kyat (ca 16 Cent) und so sieht das alles aus: 

Es ging vorbei an alten Häusern und kleinen Hütten bis zum Stadtrand mit weiten überfluteten Feldern und Schweineställen. Menschen sind ein- und ausgestiegen (letzteres gerne auch aus dem fahrenden Zug, weil er ist ja nicht so schnell unterwegs). Besonders spannend fand ich den Bahnsteig mit einem Markt, hier wurde aus dem Zug heraus eingekauft, was gerade angeboten wurde (siehe Bild rechts unten). 

Ansonsten gab es immer etwas neues zu sehen, sowohl draußen als auch im Zug und somit habe ich einen schönen Einblick in das einfache und unterschiedliche Leben der Menschen bekommen. 

 


Hier noch mein Lieblings-Mitfahrer – der „Zipfelmützenmann“ – wenn ich groß bin, will ich auch so entspannt sein wie er ;-)  
 

Die nächsten beiden Tage habe ich mit dem Erkunden der Stadt zu Fuß mit dem Regenschirm verbracht, bevor ich mich im „VIP“-Nachtbus in die vom Busunternehmen zur Verfügung gestellten „Hello Kitty“-Decke eingekuschelt habe und mich zum Inle See habe fahren lassen….dazu dann beim nächsten Mal mehr….