Von Hsipaw ging es weiter im Nachtbus nach Bagan, diesmal nicht in der VIP-Version, sondern in einem etwas in die Jahre gekommenen Bus – angekommen bin ich aber natürlich trotzdem, wieder mal rechtzeitig zum Sonnenaufgang…

 

Bagan muss man einfach gesehen haben, tausende Tempel in einer Ebene, die sich besonders zu Sonnenauf- und -untergang wunderschön und fotogen zeigen.

 

Hier bei Sonnenaufgang: 

 
 
 

Und bei Sonnenuntergang: 

 

Ansonsten gibt es über Bagan nicht viel zu sagen – sehr touristisch, weil jeder Myanmar-Reisende auch dort landet, aber man kann den Massen entfliehen, indem man sich zu den nicht so gut besuchten Tempeln begibt. Die Tempel klappert man entweder ganz altmodisch mit einem Fahrrad ab (wie ich es gemacht habe) oder etwas neumodischer mit „E-Bikes“.

Dank der Touristenmassen habe ich es dort immerhin geschafft, zufällig ein Restaurant mit Fernseher zu finden, in dem gerade FC Bayern TV mit dem Spiel gegen Frankfurt und einer Zusammenfassung des Spiels gegen Dortmund lief, dazu noch frisch gezapftes Myanmar-Bier für 0,45 Cent und Erdnüsse – habe mich fast wie zuhause gefühlt, nur die Temperatur am Abend war zu hoch ;-).

 

Von Bagan ging es dann im Nachtbus über Yangon direkt nach Hpa An weiter, einer kleinen Stadt mit sehr netten Bewohnern. Im Umland gibt es viele Höhlen und Berge, in bzw. auf denen natürlich Buddhas, Pagoden, Tempel etc. gebaut worden sind. Habe einige innerhalb einer sehr interessanten Tagestour besucht, hier ein paar Eindrücke davon: 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 

 

 

 

 

 

Nach zwei Tagen war es dann aber auch wieder ok und ich bin mit einem Boot auf sehr bequemen Autositzen (!) über den Fluss in zwei Stunden nach Mawlamyine gefahren

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Mawlamyine gibt natürlich wie überall in Myanmar jede Menge Pagoden, Buddhas und nette Menschen ;-)))

 

Von dort aus bin ich mit dem Zug nach Yangon gefahren, um zu herauszufinden, ob es stimmt, was der nette Besitzer des Guesthouses in Mawlamyine gesagt hat, nämlich dass die Strecke mit dem Zug ist „like riding a horse“ ;-) – und da ich ja sonst nicht in den Genuss komme zu reiten musste ich das natürlich ausprobieren (außerdem ist es sehr günstig und der Bahnhof  in Yangon liegt im Gegensatz zum Busbahnhof nur ca 5 Minuten zu Fuß von meinem Hostel  entfernt). Hat gar nicht so schlimm geschaukelt im Zug und die wunderschöne Landschaft war es auf jeden Fall wert, 3 Stunden länger unterwegs zu sein als mit dem Bus – überall Pagoden, Berge, Flüsse, Felder – alles im Überfluss wie überall in diesem tollen Land ;-).