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Da fast jede Korea-Rundreise auch auf die Insel Jeju im Süden führt (ich lasse mich gerne von Wikinger und Co inspirieren ;-)) und ich die Unterkunftsknappheit auf dem Festland umgehen musste, bin ich auch dort gewesen – wie immer ohne vorher einen wirklichen Plan zu haben was man da genau sehen und unternehmen kann… Ich war aber in einem netten Privathaus  mit Katze untergekommen und der „Herbergsvater“ hat mich jeden Tag woanders hingeschickt, auch wenn ich manchmal nur meine Ruhe wollte (er wollte die wohl auch und war bestimmt froh, wenn alle Gäste unterwegs waren ;-)).

So war ich also am ersten Tag gleich im Süden der Insel – dort gibt es ein paar Wasserfälle, von denen einer die Besonderheit hat ins Meer zu münden/fallen (ok, die paar Steine dazwischen zählen nicht)

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Ansonsten findet man dort noch solch nette Kunstwerke

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und wie auf der ganzen Insel diese Stein-Männchen:

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An einem anderen Tag habe ich eines der beiden bekanntesten Natur-Kultur-Wahrzeichen besucht: Seongsan im Osten der Insel. Von oben sieht es dort so aus wie  auf der Eintrittskarte zu sehen – ja, in Korea muss man auch für Wasserfälle und Berge Eintritt bezahlen… Hat sich aber gelohnt, da die Aussicht spektakulär und das Wetter wunderschön war.

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Man konnte auch wunderbar Koreaner bei ihrer Lieblingsbeschäftigung beobachten:

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Da auch am nächsten Tag das Wetter schön war habe ich auch noch den höchsten Berg Südkoreas bestiegen, der in der Inselmitte liegt – Hallasan.

Auf dem Weg nach oben konnte man einen Abstecher zu diesem schönen See machen:

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Irgendwann ist man dann kurz vor dem Gipfel….

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…und kann auf etwas mehr als 1900 m einen kleinen Kratersee finden – da der Berg ein Vulkan ist

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und an diesem Tag auch eine erschöpfte aber glückliche Diana,

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die sich sofort wieder auf dem Abstieg machen musste, weil hier ein strikter Zeitplan herrscht

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Das mit dem Plan ist aber gut so, weil ich erst um 18 Uhr wieder an der Bushaltestelle war, obwohl ich pünktlich um 14:30 Uhr am Gipfel los bin, man unterschätzt die Strecke leicht. Der Aufseher an der letzten Verpflegungsstation beim Aufstieg vor dem Gipfel hat mich bereits um 12:45 Uhr darauf hingewiesen, dass ich meine Nudelsuppe doch jetzt schnell fertig essen solle, weil ich nur noch 10 Minuten Zeit habe weiterzugehen – meine kurze Diskussion, dass es noch 15 Minuten seien verlief natürlich im Sand, aber ich hatte sowieso schon fast fertig gegessen ;-)

Vom Inselrand sieht das Hügelchen übrigens so aus

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