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Wieder viele Stunden in Bussen und Taxen, eine Übernachtung in Otavalo, ein unproblematischer Grenzübertritt und eine Übernachtung in Pasto und ich bin endlich in der nächsten erwähnenswerten Stadt angekommen: Popayan!

Der erste Eindruck von Kolumbien: die Leute sind weiterhin sehr nett, das Bier ist noch günstiger und dazu noch lecker und es gibt Chips mit Limettengeschmack…alles gut also.

Hier ein paar Eindrücke von Popayan, einer wirklich sehr hübschen kleinen Kolonialstadt im Süden Kolumbiens…sollten euch mittlerweile die Bilder von weißen Gebäuden und Kirchen stören, sagt einfach per Kommentar bescheid ;-).

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Nach 2 Tagen bin ich weiter in die Kaffeezone gefahren, ich wollte ja wissen wie und wo der Kaffee herkommt, den ich täglich trinke (ok, Kolumbien ist nur der viertgrößte Kaffeeproduzent der Welt nach Brasilien, Vietnam und Indonesien, aber der Kaffee, der hier angebaut wird ist besonders mild und lecker). Wie immer verlief alles ganz problemlos mit den öffentlichen Bussen: Popayan – Armenia – Salento…eigentlich fast zu einfach für das angeblich so chaotische Südamerika, hat aber natürlich wie immer alles super geklappt und ist gar nicht chaotisch, sondern sehr organisiert  hier (diese blöden Vorurteile immer wieder).

Salento ist ein Touristenmagnet, besonders am Wochenende kommen gerne Kolumbianer aus Bogota und Medellin hierher um zu entspannen. Entsprechend viele Hotels, Restaurants, Cafés und Souvenirläden gibt es hier. Trotzdem hat sich der Ort eine sehr angenehme Atmosphäre bewahrt und ich habe Stundenlang bei einem Kaffee oder einem Bier am Hauptplatz gesessen und Leute beobachtet.

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Einen Ausflug nach Cocora habe ich auch gemacht – hübsche Umgebung mit diesen seltsamen Palmen:

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Auf einer Kaffeefarm war ich natürlich auch, leider ist die Erntezeit erst Ende Dezember/Anfang Januar, insofern waren die meisten Beeren noch grün, aber ich hoffe, ihr bekommt eine grobe Vorstellung davon, wie Kaffee wächst und wie er hergestellt wird.

So sieht eine Kaffeepflanze aus – es dauert etwa 3 Jahre bis sie die ersten Früchte trägt ist dann für 5 Jahre lang im Einsatz – dann wird der Stamm bis auf 30 cm abgeschnitten, treibt aus und nach wieder etwa 3 Jahren trägt sie für 4 Jahre Früchte, das ganze dann noch einmal mit 3 Ernten und dann hat die Pflanze ihre Schuldigkeit getan und wird durch neue ersetzt.

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unreife Beeren

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Kaffeestrauch

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frische Bohnen

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Bohnen nach dem Trocknen

Danach kommen sie in die Rösterei oder werden schon getrocknet exportiert.

Für mich ging es danach weiter in die angeblich innovativste Stadt der Welt – Medellin!