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FAQ – Teil 3

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Weiter gehts mit den Fragen, die ich am häufigsten gestellt bekommen habe… heute mit “Würdest du es wieder machen?” und “Was würdest du anderes machen? Was wieder genauso?”

Würdest du es wieder machen?

Aber klar doch! Jederzeit! Immer wieder!

Was würdest du anders machen/Was wieder genauso?

Ich bin heilfroh, mir kein klassisches „Round The World Ticket“ (RTW) gekauft zu haben und zwar aus folgenden Gründen: Als ich losgefahren bin, hatte ich einen groben Plan, wohin ich möchte und den habe ich auch mehr oder weniger so umgesetzt, aber zeitlich war es doch ganz anders als geplant: letztendlich war ich über ein Jahr unterwegs und habe zwischendurch auch noch weitere Ziele aufgenommen (Japan, Südkorea) und andere dafür weggelassen (Hawaii, Kuba). Diese Flexibilität hätte ich mit dem RTW-Ticket nicht oder nur bedingt gehabt. So hatte ich zwar etwas mehr Planungsaufwand und hatte diesen lustigen Flug von Sydney über Perth und Abu Dhabi nach Sao Paolo, aber ich habe insgesamt für alle Flüge nur etwa 4000 € ausgegeben. Wer genau weiß, wie lange er unterwegs sein wird und die Ziele recht klar zeitlich definiert hat, für den kann es aber natürlich eine gute Alternative sein, die den Planungsaufwand während der Reise minimiert (auf Kosten der Flexibilität).

Ich würde wieder maximal einen 40-Liter-Rucksack nehmen (oder sogar nur mit Handgepäck reisen) – auch wenn mich mittlerweile schon 3 Leute vom Osprey-Super-Duper-Multifunktions-Koffer-Rucksack überzeugen wollten. Ich bin weiterhin einer Meinung mit dem Mitarbeiter des Sporthaus’ Schuster in München, der erklärt hat: maximal 75% des Gewichts des Menschen sollte der Rucksack in Litern haben (bei einer 60-kg-Frau wären das 45 Liter – und ihr glaubt nicht wie viele 50-kg-Mädels ich mit 70-l-Rucksäcken gesehen habe). Vor allem wenn ihr alleine unterwegs seid testet das folgende: könnt ihr den Rucksack problemlos über den Kopf heben? Wichtig für die „Chicken-Busse” in Süd- und Mittelamerika – die Männer da sind zwar sehr hilfsbereit Frauen gegenüber, aber oft muss man den Rucksack trotzdem alleine in der Ablagefläche über den Sitzen verstauen oder dem Mann auf dem Dach hochreichen. Und wenn ihr ehrlich seid, braucht ihr 50% der Sachen im Rucksack sowieso nicht oder sehr selten (selbst mir mit meinen etwa 11-12 kg geht es noch so und ich könnte einige Sachen entbehren).

Beim folgenden hatte ich (leider) keine Wahl, aber es hat sich im Nachhinein als flexibel und für mich positiv herausgestellt: Da ich kein Sabbatical nehmen konnte und auch meine Wohnung nicht untervermieten durfte, habe ich beides gekündigt. Dies ist natürlich sowohl ein Risikofaktor (Job) als auch ein Kostenfaktor (neue Wohnung in München suchen), aber dafür gibt mir das beides jetzt die Flexibilität wo auch immer komplett neu durchzustarten. Dieser Punkt ist also eher neutral – ein bisschen mehr Sicherheit wäre bestimmt auch ganz toll ;-).

Damit kommen wir zu dem Teil, was ich anders machen würde: Es stand bei mir nicht zur Diskussion oder Auswahl, aber ich habe jede Menge Pärchen getroffen, die das Projekt „Weltreise“ gemeinsam geplant und angegangen sind und ich muss gestehen, dass zu zweit vieles einfacher, sicherer oder schöner gewesen wäre, weil man Dinge einfach teilen kann – angefangen von der Planung (ich musste immer alles alleine entscheiden, recherchieren und buchen, was viel mehr Zeit kostet als man denkt) über das Teilen der Taxikosten oder die Kosten für ein Doppelzimmer bis hin zum Aufpassen auf das Gepäck und vor allem die schönen Momente gemeinsam zu genießen und sich darüber austauschen zu können. Darüber hinaus hätte ich dann auch viel mehr „Nicht-Selfie-Bilder“ von mir und wäre vor allem in Süd- und Mittelamerika abends eher nochmal raus gegangen als ich es alleine (aus Sicherheitsgründen) getan habe. Andererseits musste ich aber natürlich auch meine Pläne mit niemandem abstimmen und konnte das machen, was ich wollte und bin glaube ich mit mehr Einheimischen in Kontakt gekommen, die mir in Bussen immer wieder die gleichen Fragen gestellt haben (Wo kommst du her? Wo gehst du hin? Reist du alleine? Bist du verheiratet/hast einen Freund/Kinder? Wie lange reist du? und so weiter…)

Beim nächsten Mal würde ich in etwas „exotischere“ Länder fahren – Da ich erst recht spät mit Fernreisen angefangen habe, war meine virtuelle Reise-Weltkarte noch sehr jungfräulich, insofern habe ich hauptsächlich die klassischen Reiseziele auf der Liste gehabt, die im Nachhinein gesehen auch recht „einfach“ zu bereisen waren. Hätte ich vorher mehr Reiseerfahrung gehabt (oder wäre nicht alleine als Frau unterwegs gewesen) hätte ich sicherlich andere Länder bereist und auch etwas weniger touristische Orte besucht.

Ich würde definitiv langsamer reisen, leider sind mir diesmal meine Ungeduld und meine Neugier dazwischen gekommen ;-) und ich würde häufiger offline sein.

Falls ihr noch weitere Fragen habt – immer her damit in den Kommentaren, ansonsten gibt es in den nächsten Wochen noch die Antworten auf:

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Reise? Was nimmst du mit?

Was hast du gesucht und gefunden? Was nicht gesucht, aber trotzdem gefunden?

Wo wars am schönsten?

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Noch 3 Wochen – Guatemala: Lago de Atitlán, Flores und Tikal

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Noch 2 Wochen – Belize: Caye Caulker und Mexiko: Tulum

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3 Comments

  1. Marcus

    DIe spannendste Frage: auf was müssen wir uns gefasst machen, wenn du wieder da bist? Wie sieht die “neue” Diana aus…aber das kann man wohl kaum in Worte fassen ;-)

    • Diana

      Ob eine “neue” Diana zurück kommt müsst ihr entscheiden und ich wäre dann sehr erfreut über ein ehrliches Feedback, da ich (falls es eine Veränderung gab) diese ja schleichend miterlebt habe. Im Moment bin ich eine sehr pure Version von mir selbst, also alles ganz natürlich und ohne unnötigen Schnickschnack ;-).

      • Marcus

        Ich fürchte du wirst dich schnell wieder in die Konsumwelt einfinden…

        IKEA, irgendwer? ;-)

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