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Was gibt es über Quito zu sagen? Eine sehr hübsche und sichere Kolonialstadt mit extrem netten Einwohnern, die sich gerne mit Touristen (in dem Fall also mir) unterhalten. Dazu ein relativ übersichtliches Nahverkehrssystem mit Elektrobussen (Trolebus), die eine eigene Fahrspur haben und somit sehr schnell von Nord nach Süd oder umgekehrt unterwegs sind und dazu sehr schnelles Internet, also die bis dahin fortschrittlichste Großstadt meiner Südamerika-Reise. Ansonsten das übliche: viele Berge, einen Hauptplatz mit Kirchen und dem Parlamentsgebäude, viele Kolonialgebäude und ein paar Ecken, in die Touristen lieber doch nicht gehen sollten, weil angeblich unsicher…

Als ich dort war fingen übrigens gerade die ersten Festivitäten der „Fiestas de Quito“ an, dem jährlichen Stadtjubiläum am 6. Dezember.

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Kurz vorm Gewitter sieht die Kirche von oben dann übrigens so aus:

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Mein neues Lieblings-Hobby ist übrigens Seilbahn-Fahren…diesmal die Touristen-Version in Quito mit grandioser Aussicht:

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Und da Ecuador wie der Name schon sagt am Äquator liegt, habe ich mich an diesem Tag immerhin für kurze Zeit auf die Nordhalbkugel begeben, der Breitengrad 0 liegt nämlich etwa 20 km nördlich von Quito.

Im „Mitad del Mundo“ war ich nicht, dort wurde ein Park für Touristen hingestellt, nämlich an dem Ort, an dem man vor ein paar hundert Jahren den Äquator vermutet hat. Leider war die Berechnung um etwa 300 m falsch, am tatsächlichen Äquator gibt es aber auch noch eine Art Museum mit einigen lustigen Experimenten – und das habe ich besucht.

Hier der Touristen-Park zumindest von außen (wie gesagt, den Eintritt habe ich mir gespart):

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Und hier das wo ich war – der wirkliche Äquator:

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Was mit den folgenden Experimenten versucht wurde zu demonstrieren:

Ein Ei auf einem Nagel: Funktioniert wohl nur am Äquator (habe es allerdings auch noch nie woanders ausprobiert):

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Balancieren auf dem Äquator mit geschlossenen Augen ist schwieriger als sonstwo (war leider (oder zum Glück) niemand da zum Beweisfoto machen ;-))

Wasser im Waschbecken – google und Physiker sind zwar anderer Meinung (dass es von anderen Faktoren abhängt, in welche Richtung der Wasserstrudel abfließt und nicht von der Lage zum Äquator, weil die Kräfte dafür viel zu gering sind), aber in dem Park war es folgendermassen: Auf dem Äquator fließt es gerade nach unten ab – auf der Südhalbkugel nach rechts, auf der Nordhalbkugel nach links (oder umgekehrt? Wie auch immer…jedenfalls unterschiedlich), vielleicht war das aber auch Zauberei?!? Jedenfalls eine lustige Spielerei.

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