Category: Philippinen

Philippinen – Bohol – Schokoladenberge und Tarsiere

Wie fast jeder Philippinen-Reisende bin auch ich in Bohol gewesen – warum es so bekannt ist? Es gibt die Chocolate Hills und die kleinsten Primaten, die Tarsiere.

Dazu hatte ich noch das Glück auf einer sehr entspannten kleinen Farm untergekommen zu sein, die nur ca 10 Minuten Fußmarsch von diesem hübschen Strand entfernt lag

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Philippinen – Apo Island – mit Schildkröten schnorcheln

Von Boracay habe ich mich auf eine lange Reise über Wasser und Land gemacht um über Bacolod (wo mir nur schräge, aber durchaus nette Menschen begegnet sind) nach Dumaguete zu fahren und von dort nach Apo Island zu kommen, wo man wunderbar mit Schildkröten schnorcheln kann. 

 

Vom Wasser aus sieht dieses bezaubernde kleine Inselchen so aus….

 

…und umgekehrt so:

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Philippinen – Boracay

Nach Wochen mit schlechtem Internet auf einsamen und weniger einsamen Inseln melde ich mich mal wieder mit Bildern, die euch hoffentlich neidisch machen werden – das schwerste am folgenden Blogeintrag war übrigens, aus den fast 700 Bildern von Boracay die passenden auszuwählen… ;-)

Die Meinungen über Boracay gehen ja weit auseinander – natürlich ist es an manchen Stellen überlaufen und voll, aber man kann dem auch wunderbar entgehen, indem man an das südliche Ende des White Beaches zieht…grundsätzlich haben es die Philippinos aber  noch ganz gut hinbekommen die Insel nicht zu sehr verkommen zu lassen, wie es wahrscheinlich in anderen Ländern passiert wäre (z. B. mit Koh Samui in Thailand oder wie derzeit mit den Gili Islands in Indonesien). Die Strände sind jedenfalls schneeweiß, das Wasser warm und klar, allerdings gab es viele Algen, zum Schnorcheln müsste man allerdings mit dem Boot fahren (hab ich nicht gemacht, drum kann ich dazu nichts sagen).

 

Hier ein paar Eindrücke vom White Beach… 

 

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Philippinen – Cordillera – hängende Särge in Sagada und Reisterrassen in Banaue

In Manila habe ich mich in den Bus gesetzt (es gibt dort leider keinen zentralen Busbahnhof, sondern jedes Busunternehmen fährt woanders los), der mich 6 Stunden Richtung Norden gebracht hat für einen kurzen Zwischenstopp in Baguio, einer Stadt in den Bergen mit wenig Flair (meine persönliche Meinung) von wo aus ich am Tag danach nochmal 7 Stunden bei spektakulärer Aussicht nach Sagada weitergefahren bin unter anderem über den höchsten Punkt des philippinischen Straßennetzes auf über 2300m.

Da ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass das Chinesische Neujahr auf den Philippinen keinen großen Einfluss auf die Zimmerverfügbarkeit hat, habe ich leider nicht vorab reserviert. Dies hat mich dann allerdings an den Rand der Verzweiflung gebracht, da wohl halb Manila am Donnerstag nach Sagada gefahren ist, um ein verlängertes Wochenende dort zu verbringen und ich somit am Freitag in ca 30 Gästehäusern auf meine Frage ob sie ein Bettchen für mich hätten die Antwort bekommen habe „sorry – we’re full“. Als ich völlig ratlos am Ortsrand angekommen bin hat mich dann zum Glück noch eine Einheimische auf der Straße angesprochen, ob ich eine Unterkunft bräuchte! Am Ende ist also wie immer doch wieder alles gut…und es wurde noch besser als ich eine ebenso verzweifelt suchende Frau gefragt habe, ob sie das gleiche Problem hat und wir uns letztendlich das Zimmer in dem Privathaus der Frau geteilt haben und die auch nächsten Tage zusammen verbracht haben.

Mit der Meute haben wir uns am nächsten Tag dann auf den Weg zu den berühmten hängenden Särgen gemacht (fragt mich bitte nicht, wofür die Stühle sind ;-)): 

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Philippinen – Manila

Endlich habe ich mal wieder einen recht guten Internet-Empfang, um etwas hier hochzuladen. Ich bin mittlerweile bereits seit etwa 2 Wochen auf den Philippinen und es gefällt mir hier sehr gut, die Menschen sind super-freundlich, lachen sehr viel und sprechen alle extrem gut Englisch, sodass ich mich endlich mal länger und ausführlich mit den Einheimischen unterhalten kann, was sehr interessant ist. 

 

Geflogen bin ich von Bangkok nach Manila, wo ich nur einen Tag verbracht habe – die Stadt versinkt 20 Stunden am Tag im Verkehrschaos und der öffentliche Nahverkehr ist auch etwas unübersichtlich (aber immerhin gibt es im Skytrain extra Waggons für Frauen). Taxen wären recht günstig, wenn nicht 80% der Taxifahrer versuchen würden, einen übers Ohr zu hauen, indem sie entweder den doppelten Preis versuchen zu verlangen oder auf große Geldscheine falsch herausgeben – alles etwas nervig, aber es scheint den Einheimischen wohl ähnlich zu gehen, ist also kein „Touristenbonus“.

 

Das Hostel in dem ich gewohnt habe, hat eine kostenlose „Walking Tour“ angeboten, also ein Spaziergang mit einem Manilaner (oder wie auch immer das korrekt heißt) durch die schönen Teile der Stadt, was sehr interessant war. Leider sind viele Menschen in Manila sehr arm (vielleicht habt ihr ja auch die Weltspiegel-Reportage darüber gesehen, dass es Leute gibt, die in Gruften auf dem Friedhof leben – wenn nicht, man kann sie als Podcast anschauen), es gibt aber auch einen Stadtteil (Makati) in der nur Büro-Hochhäuser stehen, in dem viele große Firmen untergebracht sind bzw. ihre Backoffices haben. Wer große unübersichtliche Städte mag, kann hier sicherlich gut und gerne eine Woche verbringen, man kann es aber auch einfach sein lassen ;-). Bei dem Stadtspaziergang waren wir nur in der Altstadt unterwegs, also nicht in den Slums und nicht im Büroviertel. 

 

Ein sehr günstiges Fortbewegungsmittel (wenn man weiß, wo man hin möchte) sind die oft sehr aufwendig aufgemotzten Jeepneys: 

Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, war Mitte Januar der Papst in Manila und hat vor etwa 6 Millionen Menschen auf diesem Platz gesprochen und auch Mitte Februar hingen in der ganzen Stadt immer noch „We Love You Pope Francis“ Plakate. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Generell sieht man überall im ganzen Land den weit verbreiteten Katholizismus mit schönen Kirchen, Marien- und Jesus-Bildern, Bibelsprüchen auf Parkbänken usw. Da haben die Spanischen Missionare gute Arbeit geleistet und auch sonst sieht man überall noch den Spanischen Einfluss: 

 
 
 

Am Meer liegt Manila übrigens auch, darum gibt es auch eine ganz nette Bucht, an der auch die „Mall of Asia“ liegt, eines der größten Einkaufszentren Asiens, unter anderem mit einer Eislaufbahn, auf der überraschend professionell trainiert wird (ich hätte nicht erwartet, dort einen sehr talentierten jungen Mann zu sehen, der im Training eine recht anspruchsvolle Kür geprobt hat) 

 

PS: Schade, dass sich bisher noch niemand zu meiner Frage vom letzten Mal geäußert hat ob der extreme Tourismus an manchen kleinen und idyllischen Orten den Einheimischen eher hilft oder auf Dauer schadet – in Boracay hatte ich nämlich wieder ähnliche Gedanken, aber dazu später mehr… Mich würde eure Meinung dazu wirklich sehr interessieren, da ich hier ja oft niemanden zum Diskutieren habe und mein Blog keine „Einbahnstraßen-Kommunikation“ sein soll – also Danke schonmal für eure Kommentare. 

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