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Herzlich Willkommen auf der Tour zur und durch die Salar de Uyuni in Bolivien. Da ich von San Pedro de Atacama aus gestartet bin, musste ich natürlich erstmal aus Chile aus- und nach Bolivien einreisen. Das ging ganz entspannt in dieser kleinen Hütte:

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Danach gab es zum Frühstück erstmal einen Coca-Tee (Mate de Coca)….was in Argentinien (außer im Norden) und in Chile verboten ist, ist hier Nationalgetränk, der Tee ist energetisierend, dämpft das Hungergefühl und hilft gegen die Höhenkrankheit, was bei 4000-5000m auch bitter nötig war. Die Blätter sind auch der Grundstoff für die Kokain-Herstellung, der Tee hat aber eben nur die beschriebene Wirkung, ihr braucht euch also nicht um mich zu sorgen ;-).

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Dann wurden wir in 6er Gruppen in die Jeeps verfrachtet und los ging die Reise:

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Am ersten Tag zu ganz vielen Lagunen mit Flamingos

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…zu einer heißen Quelle, in die ich mich auch begeben habe…

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…und einem Geysir.

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Bevor wir dann eingemummelt in einen Schlafsack und 3 Decken mitten im Niemandsland eingeschlafen sind.

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Da ich aufgrund der Zeitumstellung früh wach war, habe ich am nächsten Morgen diese tolle Landschaft gesehen – Wahnsinn!!!

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Nach dem Frühstück ging es zu dem „versteinerten Baum“….

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… zu noch mehr Lagunen

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…bevor wir dann an der Unterkunft (einem Hotel aus Salz) diesen tollen Sonnenuntergang sahen:

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Am dritten und letzten Tag der Tour sind wir dann extra um 3:30 Uhr aufgestanden, damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang in der Salar de Uyuni ankommen. Dieses Gebiet hat eine Ausdehnung von etwa 140 km x 110 km und eine Fläche von über 10.000 Quadratkilometer. Von etwa Juni bis Anfang Dezember ist sie ausgetrocknet, also auch zu der Zeit in der ich dort war…leider…denn während der Regenzeit lassen sich noch viel tollere Bilder machen, weil sich alles spiegelt.

Die Salzmenge des Salar de Uyuni wird übrigens auf ungefähr zehn Milliarden Tonnen geschätzt, wovon jährlich etwa 25.000 Tonnen abgebaut werden. Frage an die Mathegenies: Wie lange reicht bei gleichbleibendem Abbau die Salzmenge ;-)?

Der Sonnenaufgang war leider etwas bewölkt….

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…danach hat sich das Wetter aber wie immer von der besten Seite gezeigt.

Eine Kakteeninsel in Form eines Fisches gibt es dort auch noch:

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Und jetzt wie beim letzten Mal versprochen die lustigen Bilder ;-):

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Da es schon ein paar Monate nicht mehr geregnet hatte, sind die Salzhügel für die Salzgewinnung leider auch etwas bräunlich gewesen anstatt strahlend weiß:

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Zum Abschluss gab es noch ein paar Lamas:

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und einen Friedhof für ausrangierte Züge:

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Die Musikuntermalung dieser Tour war Dank unseres Fahrers Gabriel (der langsamste, aber sicherste in der ganzen Salar ;-)) bunt gemischt von 1970 bis 2010, von Alphaville über Modern Talking, Nena und Dschingis Khan (Moskau!!!) bis hin zu Green Day, Radiohead und James Blunt – ich glaube, wir haben es ganz gut erwischt und haben immer fleissig mitgesungen – besonders bei James Blunt, anders übersteht man den ja nicht ;-).

Zu der Stadt Uyuni, in der die Tour geendet hat, gibt es nicht viel zu sagen, ich bin dort eine Nacht geblieben und am nächsten Tag weiter nach Potosí gefahren, man hätte aber auch gleich weiterfahren können.

Übrigens: Das schwierigste an diesem Blogeintrag war aus den vielen tollen Bildern die besten auszuwählen ;-). Sind einige geworden, aber ich hoffe, sie gefallen euch! Die Tour war wirklich wahnsinnig schön, kann ich nur jedem empfehlen zu machen, die unterschiedlichen und grandiosen Landschaften sind einfach einzigartig auf der Welt!

Auf der Tour war ich auch mit Claudia und Dominik aus Hamburg unterwegs, die mit ihrem Profi-Equipment auf ihrem Weltreize Blog auch ganz viele tolle Bilder und Videos hochgeladen haben (auf denen ich zum Teil auch drauf bin).

Wen es interessiert, ich bin mit World White Travel unterwegs gewesen und fand es wirklich gut. Preis sind etwa 100.000 Chilenische Pesos plus die Eintritte, Toilettenbesuche etc in Bolivien, was etwa 200 Bolivianos sind. Zusammen macht das in Euro derzeit etwa 150-160 Euro (für 3 Tage und 2 Übernachtungen inclusive Essen)