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Eine der höchstgelegenen Städte der Erde auf etwa 4000 m, war mein nächstes Ziel: Potosí – bekannt geworden ist sie vor allem durch den Silberfund am Cerro Rico („Reicher Berg“) im 16. Jahrhundert, wodurch viele Menschen angezogen wurden und die Stadt im Jahr 1611 mit bereits 150.000 Einwohner eine der größten Städte der Erde war.

Aber wie so oft gibt es bei solchen Geschichten auch Schattenseiten…aufgrund der Höhenlage und der unsicheren Arbeitsbedingungen starben Schätzungen zufolge mehrere Millionen Menschen in den Silberminen und auch noch heute ist die Sicherheitslage für die Minenarbeiter bedenklich und noch bedenklicher ist meiner Meinung nach, dass Touristengruppen dorthin geführt werden, um sich die Mine anzuschauen. Naja, jeder wie es ihm gefällt, ich hab es mir  nicht angeschaut…aber das ist hier der berühmte Silberberg.

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Die Stadt hat einen etwas chaotischen, aber durchaus liebenswerten Charme und viele koloniale Gebäude sind noch immer sehr gut erhalten. Auch die Lage mitten in den Bergen ist sehr faszinierend. Es gibt kaum flache Straßen – immer geht es nach oben oder unten und überall sitzen nette Damen in traditioneller bunter Kleidung mit 2 schwarzen geflochtenen Zöpfen an der Straße und verkaufen irgendetwas, aber das ist überall in Bolivien so. 

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Ach übrigens…eine Freiheitsstatue haben sie auch ;-)

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Potosí war aber eigentlich nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Sucre…