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Bei Copacabana denken die meisten von euch wahrscheinlich an Rio de Janeiro und den dortigen Strand – es gibt aber auch noch einen Ort mit dem gleichen Namen und einer berühmten Basilika. Darum ist man in Bolivien davon überzeugt, dass der Ort am Titicacasee der Namenspate für den Strand war, bewiesen ist dies aber wohl nicht… Was allerdings bewiesen ist, ist dass der Titicacasee der am höchsten gelegene schiffbare See ist und groß ist er auch – etwa 15 mal so groß wie der Bodensee… Ein Teil gehört zu Bolivien, der andere zu Peru.

Wer von La Paz kommt macht seine erste Begegnung mit dem Titicacasee auf die folgende Weise: man steigt aus dem Bus aus, kauft sich ein günstiges Ticket für ein kleines Personenboot und während der Bus noch auf einem sehr wackelig aussehenden Floß über den See schwankt wartet man auf der anderen Seite bis der Bus angekommen ist. Und man sollte den Bus auf jeden Fall im Auge behalten, weil sonst fährt er ohne den ein oder anderen Passagier weiter…bei uns fehlten danach 4 Leute, hat den Fahrer aber nicht wirklich gestört – er gehörte aber auch der Kategorie „Formel-1-Pilot“ an ;-).

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Als ich in Copacabana angekommen bin war es schon dunkel, am nächsten Morgen hat mich von meinem Einzelzimmer (!) mit Seeblick (!) – ja, in Bolivien kann ich mir sowas leisten ;-) – der folgende Anblick erwartet (man beachte die Schwanen-Tretboote) – und sofort hat die Entspannung eingesetzt.

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Das hier ist übrigens die berühmte Basilika, an der jeden Sonntag jede Menge Autos gesegnet werden (bin leider erst Sonntag Abend angekommen, darum gibts davon keine Bilder):

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Zum Sonnenuntergang bin ich auf diesen harmlos aussehenden Berg gewandert – bei fast 4000m Höhe allerdings doch eine anstrengende Sache – hat sich aber gelohnt, wie die folgenden Bilder zeigen…

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Am nächsten Morgen bin ich dann zusammen mit Dominik und Claudia von weltreize und ihrer Freundin Dania auf die Isla del Sol gefahren, um dort ein bisschen zu Wandern und eine Nacht zu verbringen. Fast pünktlich ging los in den Süden der Insel, wo sich die berühmte Inkatreppe mit etwa 200 Stufen befindet. Hat man die erstmal bezwungen, geht es nur noch ein bisschen bergauf und den Rest des Tages den Kamm im Inselinneren entlang.

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Dieser Mann hier hat glaube ich den gechilltesten Job auf der ganzen Insel – Ticketkontrolleur ;-)

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Ok…so richtig begeistert war der Esel nicht von unserer Selfie-Wut, aber wirklich wehren konnte er sich ja auch nicht ;-)

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In Challapampa angekommen findet man diese hübsche Bucht

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und auf der anderen Seite des kleinen Ortes den Bootsanlegesteg, den die Kuh auch gerne zum grasen benutzt.

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Kurz bevor es dunkel wird, treiben alle Leute ihre Tiere in den Stall – Schafe, Esel, Lamas, Schweine und was es sonst noch so alles gibt…

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Da am Abend nicht viel los war, ging es früh schlafen und ich wurde ohne Wecker rechtzeitig zum Sonnenaufgang wach und habe mich an den Steg gesetzt.

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Habe den Vormittag noch mit Starren auf den See verbracht, bevor ich wieder nach Copacabana gefahren bin und am gleichen Tag weiter nach Cusco in Peru, aber davon wie immer beim nächsten Mal mehr! Damit hatte ich dann mein laut Außenministerium Österreich gefährlichstes Land mit Sicherheitsstufe 4 von 6 hinter mir gelassen – gefährlich kam es mir allerdings nirgends vor, noch nicht mal in La Paz, aber es ist ja gut, wenn man weiß auf welche Art es die Kriminellen versuchen…