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Tokio ist so eine Stadt von der wohl jeder irgendeine Vorstellung hat – meine war: schrill, laut, bunt, riesengroß und voll, deshalb wollte ich auch unbedingt hin. Was ich allerdings nicht auf meiner imaginären Liste hatte waren jede Menge Tempel und Grünanlagen, gibt es aber auch.

Für Tokio hatte ich 3 Tage eingeplant, was im Nachhinein etwas zu wenig war, vor allem aufgrund dessen, dass es die ersten 2 Tage ohne Unterbrechung geregnet hat und somit ein paar Sachen auf meiner Liste einfach keinen Spaß gemacht haben oder nicht gingen. Ich war zum Beispiel an Tag 2 schon auf einer der Aussichtsplattformen, aber gesehen habe ich nur eine graue Wolkenwand und draußen fotografiert es sich mit Regenschirm in der Hand auch nicht so gut, vor allem, wenn man auch auf die Regenschirme um einen herum achten muss. Was ich auch noch unterschätzt habe sind die Transferzeiten in dieser riesigen Stadt, das U-Bahn-System ist zwar sehr gut, aber man vertrödelt viel Zeit in den Bahnen und beim Umsteigen mit den zum Teil weiten Wegen zwischen den Linien. Habe letztendlich aber doch alles gesehen, was ich wollte, aber beim nächsten Mal würde ich mehr Zeit einplanen.

Und da Bilder immer mehr sagen als Worte, hier eine kleine Auswahl:

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Ein Teil des Asakusa Tempelkomplexes

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Asahi Gebäude (designed by Philipp Starck) und Skytree im Nebel

An der bekannten Shibuya-Kreuzung war bei dem Regen leider auch nicht so richtig viel los…wer einmal dort in der Nähe ist, sollte sich auf jeden Fall auch das Kaufhaus „Shibuya 109“ anschauen – fotografieren war leider verboten, aber hier laufen definitiv die schrägsten Mädels und Verkäuferinnen umher und kaufen ihre Outfits

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Shibuya Kreuzung

Grünflächen zwischen den Hochhäusern gibt es jede Menge:

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Tokyo Midtown

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Eines der bekanntesten Fotomotive Tokios – der Kaiserpalast

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Kaiserpalast

Ein weiterer Grund, weshalb Japan so viele Atomkraftwerke braucht (neben den beheizten Klobrillen) ist sicherlich auch der exzessive Einsatz von Leuchtmitteln…

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Noch etwas schräges zum Abschluss: ein Hundesalon mit einem Laden, der alles (Un-) Mögliche für die kleinen Vierbeiner verkauft (von den auf 1 m3 eingesperrten Katzen im Laden daneben schreibe ich lieber nix, sonst krieg ich wieder schlechte Laune – grrrr)

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Kleidchen für das Hündchen

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einmal Schneiden und Färben bitte…

Habe (zum Glück erst nachdem ich Tokio verlassen hatte) von anderen Reisenden erfahren, dass es wohl auch ein Pinguin-Café in Tokio geben soll. Gut dass ich das nicht vorher wusste, sonst hätte ich dort rebelliert (wobei das aufgrund der Sprachbarriere eher schwierig geworden wäre). Als Tierschützer hätte man in Japan definitiv ganz gut zu tun.